Wie verstehen wir unseren Auftrag als Kita der Pfarrgemeinde St. Clemens?

Wir arbeiten auf der Grundlage des Evangeliums, jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes. Unsere KiTa St. Clemens ist ein Teil der Pfarrgemeinde. Wir wollen Kindern helfen sich zu entwickeln, mit ihren eigenen Fähigkeiten. Unsere KiTa ist der Ort, wo die elementaren Erfahrungen von Glauben und der Beziehung zu Gott gemacht werden können. Unser Angebot ist daher eine familienergänzende christliche Erziehung um eine Beziehung zu Gott, den Mitmenschen und zur Schöpfung aufzubauen. Das Kirchenjahr ist für uns ein inhaltlicher Leitfaden für die religionspädagogische Arbeit.

Welche gesellschaftliche Verantwortung tragen wir?

Wir wollen Kinder als Zukunft unserer Gesellschaft in ihrer individuellen Entwicklung umfassend und ganzheitlich fördern. Dabei sind für uns die christlichen Werte das Fundament für ein gelingendes Zusammenleben. Unsere Arbeit trägt dazu bei, das Zusammenleben und die Integration zu fördern.

Träger unserer KiTa ist die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens. Die KiTa versteht sich als aktiver Bestandteil der Gemeinde. Viele Kinder sind in dieser oder anderen Gemeinden katholisch getauft. Bei der Taufe hat die Gemeinde den Kindern das Versprechen gegeben, für sie da zu sein. Ein Teil dieses Versprechens wird durch die KiTa eingelöst. Wir orientieren unser Handeln in der KiTa an den Werten des christlichen Glaubens. Leitfaden unserer religionspädagogischen Arbeit ist das Kirchenjahr. Wir erzählen den Kindern biblische Geschichten und vertiefen deren Inhalt durch zusätzliche Angebote. Hinzu kommt das Feiern der Kinderkirche, die Beteiligung an Familiengottesdiensten und Gemeindeaktivitäten. Es ist uns wichtig, dass der Glaube sich nicht auf einzelne Geschichten, Angebote und Aktivitäten, beschränkt, sondern die Grundlage unseres Zusammenlebens in der KiTa ist.

Gemeinsame Erziehung in unserer Kindertageseinrichtung

Unserem christlichen Menschenbild entsprechend möchten wir als kath. Kindertageseinrichtung behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreuen und fördern. Das entspricht unserer Sicht vom Kind, wir sehen Kinder als Geschenke Gottes und nehmen sie in ihrer Unterschiedlichkeit so an, wie sie sind. Wir halten es für wichtig, behinderte Kinder in ihrem Wohnumfeld zu integrieren.

Seit August 2018 besuchen viele neue Kinder unsere Kindertageseinrichtung. Damit beginnt ein Lebensabschnitt mit vielen neuen Anforderungen, der sich vom vertrauten Zuhause unterscheidet. Die Kinder müssen Kontakte zu neuen Bezugspersonen aufbauen, der Tagesrhythmus ändert sich, es gibt neue Regeln. Um die KiTa und die Erzieherinnen schon im Vorfeld kennenzulernen, bieten wir individuelle Schnuppertermine an. Die Kinder besuchen mit ihrer Bezugsperson an verschiedenen Tagen ihre zukünftige Gruppe. Sie sind Gäste beim Sommerfest. Vorab lernen die Eltern aber schon an einem Elternabend die Erzieherinnen und die Gruppe ihres Kindes Kindes kennen. Sie werden vertraut gemacht mit den Gegebenheiten in der Gruppe und vereinbaren ein Einzelgespräch. Wenn eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut wird, fällt es Eltern leichter ihre Kinder loszulassen. Sie bringen ihre Kinder gerne zu uns, was sich dann positiv auf die Eingewöhnungsphase, die bei jedem Kind anders verläuft, auswirkt. Kinder und Eltern bekommen bei uns die Zeit, die sie für sich bei der Eingewöhnung benötigen.

Wir bieten 48 Plätze in der Gruppenform III (für 3 - 6 Jährige), 40 Plätze in der Gruppenform I (für 2 - 6 Jährige) und 10 Plätze in der Gruppenform II ( für 0,4 - 3 Jährige). Die Kinder werden in fünf festen Gruppen von jeweils zwei bis drei pädagogischen Fachkräften und ggf. einer Zusatzkraft für Integration betreut. Die Eltern können je nach Verfügbarkeit eine Betreuungszeit von 35 oder 45 Stunden pro Woche buchen.

Das Raumangebot für die Kinder beinhaltet fünf Gruppenräume, fünf Nebenräume, drei Schlafräume, eine große Eingangshalle, sowie eine Mehrzweckhalle mit einer Turnwand. Im Gemeindezentrum neben der KiTa stehen weitere Räumlichkeiten für Kleingruppenarbeit mit den Kindern und für Elternarbeit zur Verfügung. Ein großzügiges Außengelände mit einem neuen Klettergerüst, dem märchenhaften Hexenhaus, einer Wiese mit zwei Fußballtoren und ausreichend Platz zum Gasgeben mit einem Fahrzeug aus unserem kindgerechten Fuhrpark rundet das Angebot ab. Ab der Sonnensaison 2019 werden die Kinder auf den großen Flächen durch ein neues maßgeschneidertes Sonnensegel geschützt.

 

Eindrücke von unserem Außengelände (Aus Gründen des Datenschutzes und zum Schutz der Kinder sind deren Gesichter auf den Bildern nicht abgebildet)